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Texten für das Web

Texte aus Printmedien sind oft für Websites ungeeignet

Für Wissenschaftler ist die Publikation ihrer Forschungsergebnisse in wissenschaftlichen Fachzeitschriften eine zentrale Tätigkeit für die mehr oder weniger umfangreiche Erfahrungen vorliegen. Die Vorgehensweise bei der Präsentation von Ergebnissen im Internet weicht jedoch in wichtigen Punkten davon ab.

Die Nutzung des Mediums Website unterscheidet sich deutlich von dem der Printmedien. Textlänge und Satzbau dürfen zum Beispiel nicht unmittelbar aus wissenschaftliche Abhandlungen entnommen und in den Webauftritt kopiert werden.

Auf Websites wird der Text von den meisten Nutzern kurz „gescanned“. Finden sich die wesentlichen Aussagen nicht knapp formuliert in den ersten kurzen Sätzen der Website, werden sie kaum noch wahrgenommen. Eine klar strukturierte und ausführliche Präsentation mit „Einleitung“, „Methoden“, „Ergebnisse“, „Diskussion“ ist hier nicht angebracht. Vielmehr kommen die Informationen, wie sie i.d.R. im „Abstract“ zu finden sind – und zwar in umgekehrter Satzreihenfolge - dem gewünschten Ziel schon deutlich näher.

Lange wissenschaftliche Abhandlungen bleiben nach wie vor den Printmedien vorbehalten – und eine Verlinkung auf diese über PDF-Dateien ist eine elegante Lösung dem Anspruch der umfassenden Informationsvermittlung dennoch gerecht zu werden.


Quelle: manderbachmedia – Netzwerk für Internetproduktionen
Online: http://www.wissenschaftliche-websites.de/hintergrund/texten/
©2012 manderbachmedia – Stand: 19.05.2012